Glossar

Entwidmung / Profanierung

Die Entwidmung, in der katholischen Kirche Profanierung genannt, ist der förmliche Akt, mit dem ein Gebäude seine Bestimmung als Gottesdienstort verliert. Danach gilt der Raum nicht mehr als geweiht.

In der Praxis

Entwidmete Kirchen können verkauft, umgenutzt oder abgerissen werden und dienen dann etwa als Wohnraum, Kulturstätte oder Veranstaltungsort. Wer ein solches Gebäude besucht, findet oft die Architektur erhalten, während liturgische Ausstattung entfernt wurde. Der Umgang mit Entwidmung unterscheidet sich zwischen den Konfessionen.

Verwandte Begriffe

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Datengrundlage: OpenStreetMap, Stand 31. August 2026 (ODbL – © OpenStreetMap-Mitwirkende). Gebietsgrenzen: Bundesamt für Kartographie und Geodäsie, Einwohnerzahlen: Wikidata. Angaben zu Preisen, Belegung und Störungen sind darin nicht enthalten; verbindlich ist der Aushang vor Ort.